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In Bezug auf den Kaliumgehalt steht sie an erster Stelle unter den Gemüsesorten und in Bezug auf den Vitamingehalt ist sie mit Orangen vergleichbar!
Mittelfrühe Sorte Blattpetersilie (75-90 Tage).
Die Blätter sind dunkelgrün, glatt und aromatisch.
Diese Petersiliensorte wird nicht nur für ihre aromatischen Blätter, sondern auch für ihre hervorragenden Wurzeln geschätzt.
Wird für die Frühlings-, Sommer- und Herbsternte angebaut.
Für eine frühe Ernte wird sie im Winter oder im zeitigen Frühjahr ausgesät, für eine Herbsterne erfolgt die Aussaat im Mai.
Bevorzugt feuchte Lehmböden oder leichte Sandböden.
1,0 g = 450-650 Samen.

Blattpetersilie - aromatisches Grün vom Frühjahr bis zum Herbst.
Mittelfrüh. Die Blätter sind glatt, dunkelgrün und glänzend. Das Grün ist aromatisch und wächst nach dem Schneiden gut nach. Die Blattrosette ist aufrecht.
In Bezug auf den Kaliumgehalt steht sie an erster Stelle unter den Gemüsesorten. Eine ein- oder zweijährige krautige Pflanze aus der Familie der Doldenblütler mit einer Höhe von 40-90 cm. Es werden 2 Petersiliensorten kultiviert - Wurzel- und Blattpetersilie. Blattpetersilie hat eine krausblättrige Form. Sie ist eine licht- und feuchtigkeitsliebende Pflanze. Sie wächst gut auf sandigen, leichten lehmigen Böden mit einer tiefen Pflugschicht und einer neutralen Reaktion. Frostbeständig.
Die Aussaat erfolgt Ende April - Anfang Mai. Aussaatmenge 0,5-0,6 g/m2. Aussaattiefe 1-1,5 cm. Reihenabstand 20 cm. Die Keimung erfolgt erst nach 3 Wochen. Während der Keimung der Samen darf der Boden nicht austrocknen, da sonst die Keimfähigkeit erheblich reduziert wird.
Nach dem Auflaufen werden die Reihen ausgedünnt, wobei zwischen den Pflanzen 2-5 cm verbleiben. Bei der Ernte von Blattsorten werden die Blätter den ganzen Sommer über mit einer Pause von mindestens 30-40 Tagen geschnitten.
Wurzelpetersilie wird den ganzen Sommer über geerntet, wobei die Pflanzen nach dem Ausdünnen verwendet werden. Die Haupternte erfolgt im September - Oktober. Die Wurzeln werden in Sand bei hoher Luftfeuchtigkeit und niedriger Temperatur gelagert. Um im Frühjahr frühes Grün zu erhalten, können sie für den Winter im Boden belassen und mit Torf bedeckt werden.
Petersilie wurde im antiken Griechenland genauso verehrt wie im religiösen Indien. Sie galt als heilige Pflanze, die Ruhm und Freude symbolisierte. Denn in feierlichen Momenten diente sie Herkules als Schmuck. Als Gewürz wurde diese Kultur im Mittelalter dank Karl dem Großen verwendet, der befahl, sie in seinen Gärten anzubauen. Bald wurde Petersilie zu einer unverzichtbaren Ergänzung aller Gemüsegerichte.
Der Wert der Petersilie hängt mit dem hohen Gehalt an Carotin und Vitamin C, dem Vorhandensein anderer Vitamine (B1, B2, B6, PP) sowie Kalium, Natrium, Magnesium, Kalzium, Phosphor und Eisen zusammen. In Bezug auf den Kaliumgehalt steht sie an erster Stelle unter den Gemüsesorten und in Bezug auf den Vitamingehalt ist sie mit Orangen vergleichbar.
Petersilie wird in der Medizin wegen ihrer heilenden Eigenschaften sehr geschätzt. Als medizinische Rohstoffe dienen Samen, Wurzeln, Blätter und Stängel. Die Pflanze hat eine harntreibende, choleretische, krampflösende, entgiftende und antiseptische Wirkung. Petersilie wird als harntreibendes Mittel bei Nieren- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit Ödemen eingesetzt. Aufguss und Abkochung von Samen und Blättern werden bei Nierensteinen und Entzündungen der Schleimhaut der Harnwege verwendet. Die Anwendung von Abkochung ist wirksam bei dekompensierten Herzfehlern. Äußerlich ist Petersilienabkochung bei Abszessen, Prellungen, Bissen, Mücken, Bienen und Wespen indiziert.


